21.12.2011
Umweltschutz und soziale Verantwortung auf hohem Niveau

FERALPI STAHL veröffentlicht erste eigene Nachhaltigkeitsbilanz

Riesa, 21. Dezember 2011. FERALPI STAHL besetzt eine wichtige wirtschaftliche Position im gleichnamigen international tätigen italienischen Konzern und agiert mit beispielhaftem Umweltbemühen und einer großer sozialen Verantwortung in seinen Heimatregionen. Das machten Geschäftsführer Giuseppe Pasini und Werksdirektor Frank Jürgen Schaefer bei der Vorstellung der Nachhaltigkeitsbilanz 2009/2010 heute in Riesa deutlich.

Das erste eigene Resümee über die unternehmerische Tätigkeit und gesellschaftliche Verpflichtung der insgesamt sechs Unternehmen mit Sitz in Riesa, Kralupy und Csepel trägt dieser Entwicklung Rechnung. Neben dem Engagement für Ausbildung, Forschung und soziale Projekte gehört der Umweltschutz zu den wichtigsten Themen der Nachhaltigkeitsbilanz, die von der TÜV Süd Management Service GmbH mit dem höchsten Niveau A+ bestätigt wurde.

So kann für alle drei Standorte ein hoher, und gemäß der Norm DIN EN ISO 14001:2004 in Riesa und der Norm DIN EN ISO 9001:2008 für Tschechien und Ungarn, zertifizierter Standard im Umweltschutz konstatiert werden. Trotz der Absatzkrise in 2009 investierte FERALPI STAHL 3,1 Millionen Euro in die Verbesserung der Umwelt- und Sicherheitsmaßnahmen, darunter Energie- und Erdgaseinsparungen, Verringerung der Emissionen, Reduktion des Wasserbedarfes oder Ausbau des Recyclinganteiles aller Abfallarten auf 100 Prozent.

Nach Abflauen der Marktturbulenzen (2010 konnte eine Steigerung der Gesamtnettowertschöpfung um 67 Prozent auf 32,5 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. 7,1 Millionen Euro und damit 12 Prozent mehr als 2009 gingen davon an öffentliche Verwaltungen.) wolle man wachsen, aber immer mit Rücksicht auf die Menschen und die Umwelt, in der sie leben, erklärten Giuseppe Pasini und Frank Jürgen Schaefer. Bis 2013 werden deshalb 20 Millionen Euro in umwelt- und verfahrenstechnische Modernisierungen investiert. Im nächsten Jahr soll die EMAS-Zertifizierung, das umfassendste Umweltmanagement- und Umweltauditsystem, erreicht werden. Darüber hinaus wird die qualifizierte Ausbildung von Fachkräften bei FERALPI STAHL weiter forciert (jährlich mindestens 15 neue Auszubildende), Transparenz zur Öffentlichkeit über eine aktive Kommunikation geschaffen und eine Vielzahl von Vereinen und gemeinnützigen Einrichtungen mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit unterstützt.

FERALPI STAHL beschäftigt in sechs Firmen am Standort Riesa, Kralupy und Csepel 673 Mitarbeiter, davon 36 Auszubildende und gehört zu den zwölf größten Stahlproduzenten in Deutschland. Jährlich werden bis zu einer Million Tonnen Stahl aus Schrott hergestellt. Damit ist das Unternehmen ein wichtiger Teil des Recyclingkreislaufes. Der Stahl wird unter anderem zu Produkten für Betonelemente des Hoch- und Tiefbaus in Deutschland sowie Mittel- und Osteuropa weiterverarbeitet.

Die Nachhaltigkeitsbilanz ist im Internet Downloadbereich abrufbar.

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Frank Jürgen Schaefer
Prokurist / Werksdirekto 
Telefon: +49 (0) 3525 749-10
Mobil: +49 (0) 171 3622930 
E-Mail: Frank Schaefer