06.06.2010
Beseitigung von Brandschäden bei Feralpi Stahl

Produktionsunterbrechung nach Havarie im Transformatorenhaus

 

Riesa, 6. Juni 2010. Ein Brand am Transformator, der den Elektrolichtbogenofen mit Schmelzstrom versorgt, hat in der Nacht zum Samstag gegen 01:00 Uhr die Produktion bei Feralpi Stahl in Riesa zum Stillstand gebracht.

 

Die Feuerwehr war unmittelbar nach dem Ausbruch des Feuers mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort und konnte den Brand schnell löschen. Personen kamen nicht zu Schaden.

 

Die Entstaubungsanlagen wurden über die gesamte Branddauer weiterbetrieben, dadurch bestand auch für die Umgebung des Standortes zu keiner Zeit eine Gefährdung, informierte das Unternehmen am Sonntag. Vorerst ist die Produktion im Stahlwerk unterbrochen, die Schadensermittlung dauert derzeit noch an, teilte das Feralpi-Management mit. Kurz nach Bekanntwerden der Havarie sei außerdem die zuständige Umwelt-Behörde informiert worden.

 

Feralpi Stahl beschäftigt in vier Firmen in Riesa rund 518 Mitarbeiter. Das Unternehmen steht zur 165-jährigen Tradition des Stahlkochens und -verarbeitens an diesem Standort und kann jährlich zirka 950.000 Tonnen Stahl aus Schrott produzieren. Damit ist das Unternehmen ein wichtiger Teil des Recyclingkreislaufes. Der Stahl wird unter anderem zu Produkten für Betonelemente des Hoch- und Tiefbaus weiterverarbeitet.

 

 

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