15.01.2010
Feralpi Stahl gegen Selbstjustiz

Unterstützung bei der Aufklärung der Drohbriefe gegen Anwohner wird zugesichert

 

Riesa, 15. Januar 2010. Feralpi Stahl in Riesa distanziert sich klar von den anonymen Drohbriefen an die ortsansässige Firma Niederleig. „Derartige Praktiken lehnen wir entschieden ab“, teilte Werkleiter Frank Jürgen Schaefer heute mit. „Wir bieten jegliche Unterstützung an, die bei der Aufklärung nötig ist, ergänzt Betriebsrat Maik Paul. Jede Form von Selbstjustiz im Zusammenhang mit der derzeit verhandelten Anwohnerklage gegen eine Erweiterung von Feralpi verurteile man zutiefst. „Wir sind bestrebt, alle Fragen offen und transparent zu diskutieren“, so Schaefer weiter. Es gebe keinen Grund, sich den Anwohnern nicht auf Augenhöhe zu stellen.

 

Erst im Dezember 2009 veröffentlichte der Konzern seine Nachhaltigkeitsbilanz, die die gesellschaftliche Verantwortung belegt und unter anderem die Errungenschaften im Umweltschutz am Standort in Riesa eindrucksvoll dokumentiert. Das Thema Umweltschutz gehört neben dem Engagement des Stahlwerks für Forschung, Ausbildung und soziale Aspekte zu den wichtigsten Themen.

 

Feralpi Stahl beschäftigt in vier Firmen in Riesa rund 518 Mitarbeiter. Das Unternehmen steht zur 165-jährigen Tradition des Stahlkochens und -verarbeitens an diesem Standort und kann jährlich zirka 950.000 Tonnen Stahl aus Schrott produzieren. Damit ist das Unternehmen ein wichtiger Teil des Recyclingkreislaufes. Der Stahl wird unter anderem zu Produkten für Betonelemente des Hoch- und Tiefbaus weiterverarbeitet.

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Frank Jürgen Schaefer
Prokurist / Werksdirektor 
Tel.: +49 (0) 3525 749-100
Fax: +49 (0) 3525 749-109 
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E-Mail: Frank Schäfer