Feuerwehr Riesa übt technische Hilfestellung auf dem Feralpi Werksgelände

Im Bereich Freilagerplatz EDF / Gleis 72 probte die Riesaer Feuerwehr am Sonntag eine technische Hilfeleistung. 10 Feuerwehrleute stiegen dazu 10 Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle aus den Feuerwehrfahrzeugen.

 

Riesa: 09:59 Uhr - Was hier geübt wurde, ist ein Albtraum für jeden Retter. Diese Feuerwehrübung simulierte ein schwieriges Einsatzszenario, bei dem eine Person beim Entladen von Drahtbunden aus dem Walzwerk eingeklemmte wurde. Durch eine fehlende bzw. ungenügende Sicherung gegen Wegrollen, lösten sich beim Abstapeln vom Bahnwaggon 2 Stahlbundringe und erfassten einen Mitarbeiter und klemmten Bein und Oberkörper im Gleisbereich ein. Der scharfkantige Gleisschotter, das enorme Gewicht von ca. 2,4 t sowie die ungewöhnlichen Abmessungen der Stahlringe erschwerten die Rettung ungemein. „Wir wollten es den Kameraden nicht zu leicht machen", sagte Oberbrandmeister Robert Gudat.

 

Der Gruppenführer entschied sich nach Erkundung der Lage zum Einsatz von Niederdruck-Hebekissen. Die Hubkräfte dieser Luftheber fallen entsprechend geringer aus, die Hubhöhe ist allerdings höher. So erreichte dieser Rettungssatz in Kombination mit der Muskelkraft von 7 Männern eine ausreichende Hubhöhe. Geschafft … in diesem Extremfall konnte der Verunfallte nach 29 Minuten im 2. Versuch durch die Feuerwehr gerettet werden. Die Einsatzleitung ist zufrieden: obwohl in der Abschlussbesprechung auch Verbesserungsvorschläge angesprochen wurden, waren die getroffenen Entscheidungen erfolgreich!

 

Prävention lohnt sich! Kooperation lebt von ihren Partnern. Wir bedanken uns bei der FW Riesa und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

 

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