17.06.2010
Neue Emissionsmessung in Riesa

Alle Grenzwerte deutlich unterschritten. ESF – Aktivitäten bewähren sich.

 

Riesa, 17. Juni 2010. Mit Genugtuung haben Belegschaft und Management von Feralpi Riesa die aktuell vorliegenden Ergebnisse der Emissionsmessung vom 26. bis 28. Februar 2010 an den Kaminen der Entstaubungsanlagen zur Kenntnis genommen. Alle geltenden Grenzwerte wurden deutlich unterschritten.

 

Die Staubkonzentrationen lagen an beiden Kaminen unter 0,2 mg/m³ bei einem Grenzwert von 5,0 mg/m³. Nicht nur bei den Staubemissionen, sondern auch bei den Schwermetallen wurden maximal vier Prozent der Grenzwerte gemessen. Die Konzentrationen an Dioxinen und Furanen lagen an den Kaminen ebenfalls deutlich unter dem strengen Grenzwert. Der liegt bei 0,1 ng/m³, gemessen wurden 0,009 ng/m³.

 

„Das Engagement unseres Unternehmens und unsere Investitionen in den Umweltschutz bewähren sich“, stellte Werkleiter Frank Jürgen Schaefer fest.

 

„Wir verfügen über die derzeit beste verfügbare Technik. Zudem werden unsere Anlagen von den zuständigen Behörden fernüberwacht. Diese bestätigen ebenso wie die regelmäßigen unabhängigen Messungen durch spezialisierte Institute, dass das gesamte Entstaubungssystem der Elbe-Stahlwerke Feralpi effizient und stabil arbeitet.“

 

Leider werde das in der Öffentlichkeit noch immer zu wenig zur Kenntnis genommen. „Jedoch können die Messberichte bei Feralpi Stahl von interessierten Bürgern gern eingesehen werden“, ergänzt der Umweltingenieur des Werkes, Mathias Schreiber.

 

Feralpi Stahl beschäftigt in vier Firmen in Riesa rund 518 Mitarbeiter. Das Unternehmen steht zur 165-jährigen Tradition des Stahlkochens und -verarbeitens an diesem Standort und kann jährlich zirka 950.000 Tonnen Stahl aus Schrott produzieren. Damit ist das Unternehmen ein wichtiger Teil des Recyclingkreislaufes. Der Stahl wird unter anderem zu Produkten für Betonelemente des Hoch- und Tiefbaus weiterverarbeitet.

 

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Frank Jürgen Schaefer
Prokurist / Werksdirektor 
Tel.: +49 (0) 3525 749-100
Fax: +49 (0) 3525 749-109 
Mobil: +49 (0) 171 3622930
E-Mail: Frank Schäfer