15.12.2009
Riesaer Stahlwerk im Feralpi-Konzern vorn in Sachen Umweltschutz

Feralpi-Nachhaltigkeitsbilanz veröffentlicht

 

Riesaer Stahlwerk im Feralpi-Konzern vorn in Sachen Umweltschutz Feralpi-Nachhaltigkeitsbilanz veröffentlicht Riesa, 15. Dezember 2009. Feralpi Stahl in Riesa spielt eine wichtige wirtschaftliche und technologische Rolle im gleichnamigen international tätigen italienischen Konzern. Das unterstrichen Geschäftsführer Guiseppe Pasini und Werkleiter Frank-Jürgen Schaefer am Dienstag bei der Vorlage der Nachhaltigkeitsbilanz 2007/2008 der Unternehmensgruppe.

 

Das deutsche Unternehmen weist beispielsweise die niedrigsten Emissionen aller Stahlwerke des Konzerns auf, in Riesa erprobte und genutzte technische Lösungen zur Verringerung der Luftbelastung durch die Stahlproduktion aus Schrott werden schrittweise an anderen Standorten eingeführt. Gleiches gilt für den material- und abfallsparenden Wiedereinsatz so genannter „weißer“ Schlacke als Ersatz für Kalk beim Schmelzprozess.

 

Das Thema Umweltschutz gehört neben dem Engagement des Konzerns für Forschung, Ausbildung und soziale Aspekte an den einzelnen Standorten zu den wichtigsten Themen der Nachhaltigkeitsbilanz, die jetzt zum dritten Mal veröffentlicht und erstmals auch von der Universität Mailand zertifiziert wurde. Darin legt der Konzern ausführlich dar, wie seine insgesamt 11 in fünf europäischen Ländern produzierenden Unternehmen an den jeweiligen Standorten ihre Verantwortung für die Gesellschaft (Corporate Social Responsibility – CSR) wahrnehmen.

 

So realisiert ein italienisches Stahlwerk ein im Land bisher einmaliges Projekt zur Ausbildung von Fachkräften, das nach dem Riesaer Beispiel wesentliche Elemente der deutschen Lehrausbildung wie die Verbindung von theoretischem Unterricht und praktischer Arbeit im Unternehmen verbindet.

 

Guiseppe Pasini und Frank-Jürgen Schaefer machten bei der Vorlage der Nachhaltigkeitsbilanz deutlich, auch angesichts der derzeitigen Absatzkrise am Engagement für Gesellschaft, Gesundheits- und Umweltschutz an allen Standorten keine Abstriche machen zu wollen.

 

Das gehöre zur Philosophie des bereits in der zweiten Generation von den Inhaberfamilien geführten Konzerns, und insbesondere zur neu festgeschriebenen Unternehmensverfassung – dem „codice etico“ – der diese Verhaltensregeln manifestiert.

 

Feralpi Stahl beschäftigt in vier Firmen in Riesa rund 518 Mitarbeiter. Das Unternehmen steht zur 165-jährigen Tradition des Stahlkochens und -verarbeitens an diesem Standort und kann jährlich zirka 950.000 Tonnen Stahl aus Schrott produzieren. Damit ist das Unternehmen ein wichtiger Teil des Recyclingkreislaufes. Der Stahl wird unter anderem zu Produkten für Betonelemente des Hoch- und Tiefbaus weiterverarbeitet.

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Frank Jürgen Schaefer
Prokurist / Werksdirektor 
Tel.: +49 (0) 3525 749-100
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E-Mail: Frank Schäfer