21.08.2011
Unfall durch technisches Versagen bei FERALPI STAHL

Ein Mitarbeiter verletzt

 

Riesa, 21. August 2011. Am Abend des 18. August kam es in der Schlackekammer des Stahlwerks von FERALPI STAHL um 21.30 Uhr zu einer Explosion. Durch die entstandene Druckwelle zerbarsten die Scheiben eines Radladers, der sich am Unfallort befand. Der Fahrer, ein Mitarbeiter der Abteilung Schlackenlogistik, wurde dabei schwer verletzt. Der 54-Jährige zog sich Verbrennungen zweiten und dritten Grades am Oberkörper, den Armen und im Gesicht zu.  

Die im Werk bewährte Rettungskette funktionierte reibungslos. Der Notarzt war innerhalb kürzester Zeit vor Ort. Nach Erstbehandlung im Krankenhaus Riesa wurde der Verletzte noch in der Nacht zum Freitag in die Unfallklinik nach Berlin-Mahrzahn verlegt und dort in ein künstliches Koma versetzt. Er ist außer Lebensgefahr. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Die Produktion stand für 90 Minuten still.

Kurz nach Bekanntwerden des Vorfalls wurden alle zuständigen Behörden  informiert. Laut Aussage der Berufsgenossenschaft, die das Unfallfahrzeug sowie seine Wartungsdokumentation am Freitag sichtete, hielt das Stahlunternehmen alle Vorschriften ein. Der verunfallte Mitarbeiter, der bereits seit zehn Jahren in diesem Werksbereich arbeitet, sei regelmäßig geschult worden, so Werksleiter Frank Jürgen Schaefer. Die Gewerbeaufsicht geht aufgrund des Scheibenbruches von technischem Versagen aus. Feralpi steht in telefonischem Kontakt mit der Familie des Unfallopfers.

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Frank Jürgen Schaefer
Prokurist / Werksdirektor
Gröbaer Straße 1
01591 Riesa  
Telefon: +49 (0) 3525 749-100
Fax: +49 (0) 3525 749-1009
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E-Mail: Frank Schaefer