15.08.2013
Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler zu Gast bei FERALPI STAHL

Riesa, 15. August 2013. Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler besuchte am Donnerstag die ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi in Riesa. Werksdirektor Frank Jürgen Schaefer informierte ihn bei einem Rundgang durch das Stahl- und Walzwerk über die Produktion und die Unternehmen von FERALPI STAHL am Standort. Der Minister nutzte gemeinsam mit Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, auch die Gelegenheit, um mit Mitarbeitern im Werk ins Gespräch zu kommen.

In einem Gedankenaustausch verdeutlichten Frank Jürgen Schaefer und Bernd Kalies, Werksdirektor der EDF Elbe-Drahtwerke Feralpi, ihren Gästen die Herausforderungen, denen sich FERALPI STAHL durch die Energiewende gegenübersieht. Sie hoben dabei insbesondere die Bedeutung der Ausnahmeregelung hervor, die FERALPI STAHL mit seiner energieintensiven Produktion weitgehend von der Zahlung der EEG-Umlage befreit. Die Europäische Kommission wird nach der Bundestagswahl am 22. September prüfen, ob diese Befreiung für stromintensive Unternehmen dem EU-Wettbewerbsrecht entspricht. Im Falle ihrer Abschaffung wäre die Konkurrenzfähigkeit von FERALPI STAHL massiv bedroht: „Unsere Unternehmen am Standort Riesa arbeiten mit einem Energieeinsatz von knapp 577 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Ohne die Ausnahmeregelung kämen Mehrkosten in Höhe von etwa 20 Millionen Euro auf uns zu“, betont Werksdirektor Frank Jürgen Schaefer mit Verweis auf eine Modellrechnung auf Basis der Daten des Jahres 2012.

FERALPI STAHL beschäftigt am Standort Riesa 608 Mitarbeiter, die jährlich  1.000.000 Tonnen Stahl produzieren, zu verschiedenen Baustahl­pro­duk­ten weiterverarbeiten und vertreiben. Von hier aus werden auch die Töch­ter­firmen Feralpi-Praha s.r.o. in Kralupy nad Vltavou (Tschechische Republik) und Feralpi-Hungaria Kft.  in Csepel (Ungarn) geführt. Seit 2008 agieren alle sechs Firmen unter der Marke FERALPI STAHL auf den Märkten in Europa als wichtiger Partner der Bauindustrie, 90 Prozent der Abnehmer sind Stammkunden. Seit 1992 wurden 261 Millionen Euro in Maschinen und Ausrüstungen investiert, ein Großteil davon in den Schutz von Mensch und Umwelt.   

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Frank Jürgen Schaefer

Prokurist / Werksdirektor
T  +49 (0) 3525  749-100
M +49 (0) 171  3622930
frank.schaefer@feralpi.de