Eduard-Mauerer-Preis für beste Abschlussarbeit an Feralpi- Mitarbeiter

Eduard-Mauerer-Preis für beste Abschlussarbeit an Feralpi- MitarbeiterIm Rahmen der Informationsveranstaltung des Institutes für Eisen- und Stahltechnologie der TU Bergakademie Freiberg am 29.06.2017 hat Dipl.-Ing. Matthias Groll den Eduard-Mauerer-Preis 2016 erhalten.

 

Eduard Maurer war von 1925 – 1945 Leiter des Lehrstuhls für Eisenhüttenkunde an der TU. Unter Anderem hat er Schrott-Kohle-Verfahren für Siemens-Martin-Öfen entwickelt, sowie die Stahlmarke V2A (X5CrNi18-10, hochlegierter, niedriggekohlter rostfreier Stahl) für die Friedrich Krupp AG. Er selbst stand noch mit 70 Jahren persönlich am Ofen und hat Stahlproben entnommen.

 

Mit dem Ihm gewidmetem Preis wird jährlich die beste Abschlussarbeit des Institutes ausgezeichnet. In seiner Diplomarbeit hat sich Matthias Groll mit der Optimierung der statischen Kennwerte während des Schmelzvorgangs am Elektrolichtbogenofen bei Feralpi Stahl in Riesa beschäftigt. Neben der Recherche von theoretischen Einflussgrößen hat er Versuche bei unterschiedlichen Fahrweisen des Ofens gemacht. Daraus ist eine Festlegung von Kennwerten entstanden, die Energie und Schmelzzeit einspart. „Es beeindruckt mich sehr, dass ich als junger Ingenieur meine Ideen bei Feralpi umsetzen kann", freut sich Matthias Groll über seine Auszeichnung und fügt an: "Ohne die Betreuung und Unterstützung der vielen Kollegen im Stahlwerk hätte ich diese positiven Ergebnisse nicht erreicht!"

Herr Groll stammt aus Zeithain und hat nach dem Abitur seit 2011 in Freiberg das Fach Werkstoffwissenschaften mit Vertiefung Stahltechnologie studiert. Seine Diplomarbeit wollte er gerne praxisnah in der Industrie schreiben. So kamen er und Feralpi Stahl zusammen. Heute arbeitet Matthias Groll bereits als stellvertretender Betriebsleiter im Stahlwerk.

 

Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Frank Jürgen Schaefer
Prokurist / Werksdirektor
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E-Mail: frank.schaefer@feralpi.de