Feralpi Stahl zeigt Präsenz in Brüssel

Mehr als 5.000 Stahlarbeiter aus insgesamt 17 europäischen Nationen demonstrierten am vergangenen Montag in Brüssel gegen die Zulassung chinesischer Stahlanbieter für den europäischen Markt. Unter ihnen waren auch vier Kollegen von FERALPI STAHL aus Riesa, um das Anliegen zu unterstützen und dem Protest Gewicht zu verleihen.

„Die Pläne der EU, China als Marktwirtschaft anzuerkennen und so chinesische Stahlanbieter nach Europa zu locken, sind auch für uns eine gefährliche Entwicklung“, so Betriebsrat Maik Paul von Feralpi in Riesa, der mit vor Ort war. „Aufgrund staatlicher Subventionen kommt aus China Stahl zu absoluten Dumpingpreisen auf den Markt. Langfristig gefährdet das nicht nur den Absatz und unser Wachstum, sondern auch ganz konkret die Arbeitsplätze in unserer Region.“

 

Brüssel Demo

 

Die Forderung der Europäischen Stahlvereinigung EUROFER, die den Aktionstag gemeinsam mit der Industrieallianz AEGIS organisiert hat, gegenüber Brüssel lautet nun: Wirksame Handelsschutzinstrumente sollen umgehend eingesetzt werden, um den Import chinesischen Dumpingstahls nach Europa zu verhindern.

„Wir hoffen, dass die EU nun schnell reagiert. Die Demonstration am Montag war bereits ein sehr beeindruckendes Zeichen, begleitet von immenser Medienpräsenz. Sollten weitere Aktionen wie am Montag nötig sein, sind wir mit Sicherheit wieder mit dabei. Wir kämpfen – um unsere Arbeitsplätze und für guten Stahl aus Riesa“, so Paul.

 

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Maik Paul

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