Offen und tolerant gegenüber Menschen – FERALPI STAHL bestärkt seinen Nachwuchs in Sachen Haltung


Riesa. 1. Juni 2017. Global denken und handeln – für eine europaweit tätige Unternehmensgruppe wie Feralpi ist dieses Credo ohnehin gelebte Realität. Ein reger Austausch über die Ländergrenzen hinweg, insbesondere zwischen den Standorten Lonato am Gardasee und dem sächsischen Riesa, gehört hier genauso dazu wie italienisches Mineralwasser am Arbeitsplatz.


Doch der Riesaer Stahlhersteller legt auch über den unternehmerischen Kontext hinaus großen Wert auf Offenheit und Toleranz gegenüber allen Menschen, egal welcher Herkunft und Religion. Und das nicht nur als Lippenbekenntnis. Um Bewusstsein für diese Haltung zu schaffen, machte sich Werksdirektor Frank Jürgen Schaefer deshalb Anfang Mai mit 20 Auszubildenden auf den Weg ins österreichische Linz. Gemeinsam nahmen sie an der Befreiungsfeier der KZ-Gedenkstätte Mauthausen teil und erinnerten mit einem Kranz an die unzähligen Opfer des Nationalsozialismus. Besichtigungen des Bergwerks „Bergkristall" – in dem Zwangsarbeiter Rüstungsgüter herstellen mussten – oder des Krematoriums im KZ Außenlager Gusen sollten den Blick der jungen Menschen dafür schärfen, was Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und jede Art von Diskriminierung in unserer Geschichte bereits angerichtet haben.


Mehr als sieben Jahrzehnte später haben diese Themen wieder neue Brisanz im gesellschaftlichen Alltag erhalten. Feralpi bestärkt als Arbeitgeber daher nicht nur seine Schützlinge in Sachen offene Haltung. Seit einigen Jahren unterstützt das Unternehmen das Projekt „Woche der Demokratie" in der Oberschule am Merzdorfer Park in Riesa. Außerdem wird Feralpi in den nächsten Monaten ihren Mitarbeiterkreis über die italienischen Kollegen hinaus erweitern. Zwei junge Flüchtlinge erhalten die Chance, sich über eine Ausbildungsstelle beim Stahlkocher in Riesa zu integrieren.


Mit Start des neuen Ausbildungsjahres im August 2017 wird FERALPI STAHL insgesamt 33 junge Erwachsene in sieben Berufsbildern ausbilden, darunter Verfahrensmechaniker, Industriemechaniker oder Elektroniker.

 


Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Frank Jürgen Schaefer
Prokurist / Werksdirektor
T +49 (0) 3525 749-100
M +49 (0) 171 3622930
E-Mail: frank.schaefer@feralpi.de