FERALPI-Mitarbeiter gehen beim Stahlaktionstag in Brüssel erneut auf die Straße und wollen damit Arbeitsplätze sichern

Bereits zum zweiten Mal hatten sich gestern knapp 40 Mitarbeiter von FERALPI STAHL auf den Weg nach Brüssel gemacht, um ein Zeichen für die europäische Stahlindustrie zu setzen. „Wir haben dafür sogar die Produktion im Stahlwerk angehalten“, sagte Maik Paul, Betriebsratsvorsitzender bei Feralpi. „Unsere Probleme und Ängste im Zusammenhang mit Billigstahlimporten aus China, der künstlichen Verknappung von Umweltzertifikaten und der nicht zu schulternden Belastung der Stahlunternehmen durch eine EEG-Umlage müssen ganz oben gehört werden. Schließlich geht es in der gesamten Stahlbranche und davon abhängigen um 90.000 Arbeitsplätze“, fasst Paul das Anliegen von Feralpi zusammen. Die EU müsse sich diesen Themen annehmen.

 

Im Rahmen des Europäischen Stahlaktionstages versammelten sich insgesamt etwa 15.000 Stahlwerker aus Deutschland und dem europäischen Ausland im Europa-Viertel und stellten damit die größte Demonstration von Beschäftigten aus dieser Region auf die Beine.

 

Auch zukünftig wolle sich Feralpi aktiv an solchen Aktionen beteiligen und klar machen, dass mit dem Wegbrechen der deutschen und europäischen Stahlindustrie ganze Wertschöpfungsketten in Gefahr seien. Denn Wirtschaft ist auf Stahl gebaut.

 

 

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