Ein 1.600 Grad Celsius heißer Arbeitsplatz

FERALPI STAHL zeigt Interessierten die Produktion und lädt zum Tag der offenen Tür

 

„Das Feuer von Riesa“ – so nennen die Feralpi-Stahlwerker stolz ihre Produktion. Denn bei etwa 1.600 Grad Celsius fliegen am Elektrolichtbogenofen nicht nur die Funken. Wenn Schrott zu flüssigem Stahl geschmolzen und die glühenden Knüppel bei hohen Geschwindigkeiten zum Endprodukt ausgewalzt werden, wirken bei FERALPI STAHL mächtige Urgewalten. Wer den Produktionsprozess, in dem jährlich bis zu einer Million Tonnen Stahl aus Schrott gefertigt werden, hautnah erleben möchte, erhält am 16. September Gelegenheit. Von 14 bis 17 Uhr (der letzte Rundgang startet 16.15 Uhr) können sich Riesaer und andere Interessierte im Rahmen der Tage der offenen Wirtschaft – einer Initiative des Wirtschaftsforums Region Riesa – bei Vorträgen und Führungen durch Stahl- oder Walzwerk über das Riesaer Unternehmen, das mit der besten verfügbaren Technik zu den saubersten und energieeffizientesten Stahlwerken Europas zählt, informieren.

 

Vortrag und Führung dauern zirka eine Stunde. Aus Gesundheits- und Arbeitsschutzgründen ist das Tragen von langer Beinkleidung sowie festem, geschlossenem und flachem Schuhwerk erforderlich. Kinder dürfen ab 14 Jahren teilnehmen. Für Schwangere, Menschen mit Gehbehinderung oder Herzschrittmacher sind die Werkstouren nicht geeignet.

 

Das Unternehmen der gleichnamigen italienischen Gruppe gehört mit aktuell 638 Mitarbeitern am Standort Riesa zu einem der größten Arbeitgeber in der Region. Seit vier Wochen verstärken weitere sechs Auszubildende die Feralpi-Mannschaft als Industriemechaniker und Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie.

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Frank Jürgen Schaefer

Prokurist / Werksdirektor
T  +49 (0) 3525  749-100
frank.schaefer@feralpi.de