Ein halbes Jahrhundert Feralpi Gruppe

18. September 2018

Vertreter von Feralpi Stahl und zahlreiche weitere Gratulanten aus Riesa feierten am 15. September in Lonato die 50-jährige Unternehmensgeschichte. Insgesamt waren 8000 Besucher vor Ort.

Unter dem Motto „50 Heartbeats Innovation Inside" feierte die Feralpi Gruppe am Unternehmenssitz im italienischen Lonato am 15. September 2018 mit einem Tag der offenen Tür und großen Party die Unternehmensgeschichte. Mittlerweile ein halbes Jahrhundert dauert sie an und wird bis heute von einem Credo geprägt: „Produzieren und Wachsen mit Rücksicht auf den Menschen und die Umwelt."

Bereits zur Firmengründung des ersten Feralpi-Werkes am heutigen Stammsitz 1968 formulierte Gründungsvater Carlo Nicola Pasini (1924-1983) diesen Anspruch an das eigene unternehmerische Handeln. In zweiter Generation unter dem Präsidenten Giuseppe Pasini, der gleichzeitig Geschäftsführer von Feralpi Stahl ist, gilt diese Maxime in der europaweit tätigen Gruppe mehr denn je. Mit der 1992 aufgenommenen Stahlproduktion am traditionsreichen Stahlstandort Riesa wird sie zudem vorbildhaft gelebt: Aus jährlich bis zu 1,1 Millionen Tonnen Schrott produziert das Unternehmen heute Stahl im saubersten Stahlwerk Deutschlands und ist auf dem Weg, sich im Mittelzentrum Sachsens weltweit als einer der umweltschonendsten Stahlproduzenten zu etablieren.

Grund genug nicht nur für Vertreter von Feralpi Stahl, ihrem Mutterunternehmen zu diesem Jubiläum zu gratulieren. Insgesamt 8000 Geburtstagsgäste erlebten ein vielfältiges Programm auf dem historischen Werksgelände. 3000 Besucher nahmen an den angebotenen Werksführungen teil. Auch der Riesaer Oberbürgermeister Marco Müller, der als Vertreter der bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Riesa und Lonato angereist war oder eine Delegation des Berufsschulzentrums Riesa mit Direktor Michael Hampsch, die im Rahmen eines Erasmus-Projektes gemeinsam mit Berufsschülern aus Lonato die Geschichte der Eisen- und Stahlerzeugung in beiden Städten erforscht hatten, feierten mit.

Die Feralpi Gruppe beschäftigt heute europaweit an zehn Standorten mehr als 1400 Mitarbeiter und produziert jährlich etwa 2,4 Millionen Tonnen Stahl für die Bauindustrie. Am Riesaer Standort sind neben der ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH, die EDF Elbe-Drahtwerke Feralpi GmbH, die Feralpi Stahlhandel GmbH sowie die Feralpi-Logistik GmbH angesiedelt. Von hier aus werden darüber hinaus die Töchterfirmen Feralpi-Praha s.r.o. in Kalupy nad Vltavou (Tschechische Republik) und Feralpi Hungaria Kft. in Csepel (Ungarn) geführt. Seit 2008 agieren alle sechs Firmen unter der Marke Feralpi Stahl mit aktuell über 700 Mitarbeitern auf den Märkten in Europa als wichtiger Partner der Bauindustrie, 90 Prozent der Abnehmer sind Stammkunden. Riesaer Stahl wurde im neuen Berliner Flughafen „Willi Brandt" verbaut, ebenso in der Brücke, die bei Cossebaude über die Elbe führt und in der Waldschlösschenbrücke. Aber auch große Montage- und Industriehallen sowie Supermärkte werden mit Feralpi-Stahl bewährt, selbst ICE fahren auf Trassen, in denen Feralpi-Produkte stecken.

 

 

Die Inhaber-Familie der Feralpi Gruppe blickt zur Jubiläumsfeier mit Stolz auf die 50-jährige Unternehmenshistorie.

Bild Feralpi Stahl: Die Inhaber-Familie der Feralpi Gruppe blickt zur Jubiläumsfeier mit Stolz auf die 50-jährige Unternehmenshistorie. Giuseppe Pasini (2. v. r.) führt als Präsident die Feralpi Group an.

 

 

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Prokurist / Werksdirektor

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