Erfolgreich für Mensch und Umwelt
FERALPI STAHL veröffentlicht Nachhaltigkeitsbilanz 2015/2016

Riesa, 28. September 2017. „Wir übernehmen Verantwortung für Mensch und Umwelt und handeln zugleich wirtschaftlich – so lautet die Unternehmensphilosophie von Feralpi. Sie ist unser Maßstab für Erfolg. Das Geschäftsjahr 2015/2016 war ein sehr erfolgreiches", betonte Frank Jürgen Schaefer, Werksdirektor von FERALPI STAHL, heute in Riesa. Er präsentierte gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter und Präsident der Feralpi Holding Giuseppe Pasini die siebte Nachhaltigkeitsbilanz der Feralpi Gruppe, in der auch die Ergebnisse von FERALPI STAHL am Standort Riesa veröffentlicht sind.

Die Nachhaltigkeitsbilanz ist ein Fazit über das unternehmerisch nachhaltige Handeln der europaweit tätigen Feralpi Gruppe mit Hauptsitz in Italien. Der Standort Riesa nimmt hier einen wesentlichen Teil ein. Insbesondere dem Umweltschutz gilt höchste Priorität. Themen wie Ausbildung, soziale Projekte und die öffentliche Wahrnehmung des Unternehmens werden in der Bilanz ebenfalls intensiv beleuchtet. „Unser Ziel und unsere Verpflichtung ist es, die energie- und emissionsintensive Stahlproduktion mit den vielfältigen Interessen der unterschiedlichen Beteiligten in Einklang zu bringen", so Schaefer. „Wie umfangreich wir uns dafür einsetzen, davon kann sich anhand der Nachhaltigkeitsbilanz jeder überzeugen."

 

Investitionen in Effizienz und Forschung schützen die Umwelt

Dank kontinuierlicher Investitionen in die beste verfügbare Technik liegen die Emissionswerte der ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH seit Jahren unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten. Das bestätigte 2015 die erneute EMAS-Zertifizierung (Eco Management and Audit Scheme), die höchste Anerkennung unter den Umweltzertifizierungen. Das Gütesiegel würdigt die Einhaltung bzw. Unterschreitung der gesetzlichen Normen, beispielsweise für Schadstoffemissionen und Lärm sowie kontinuierliche Verbesserungen im Umwelt- und Gesundheitsschutz.

Konkret sorgte das Werk in Riesa innerhalb des Berichtszeitraums unter anderem für folgende Verbesserungen der Umweltleistung: Im Dezember 2015 ging die Dampferzeugungsanlage in Betrieb, bei der die Abwärme des Schmelzofens zur Stromerzeugung genutzt wird. 

Zudem wurde ein Entstaubungssystem zur Reduzierung der diffusen Staubemissionen im Fallwerk durch Absaugung und Filterung installiert. Um den Lärm zu minimieren, wurde eine 130 Meter lange und 12 Meter hohe Lärmschutzwand um den Schrottplatz errichtet, neue Schallschutzelemente auf dem Stahlwerksdach dienen demselben Zweck. Die Umstellung des LKW-Fuhrparks auf die Euro 6-Norm brachte zudem eine erhebliche Reduzierung der indirekten Luftschadstoffemissionen.

Umweltschutz ist auch das Ziel des laufenden Forschungsprojektes mit dem Titel „Innovative Verfahrenskombination zur Minderung von Umweltbelastungen in einem Hochleistungsstahlwerk mit nachgelagertem Warmwalzwerk", das vom Bundesministerium für Umwelt gefördert wird.

 

Einsatz und Verantwortung für die Bevölkerung in Riesa und Umgebung

FERALPI STAHL übernimmt Verantwortung für die Region. Neben dem wirtschaftlichen Einfluss auf den Raum Riesa beteiligt sich das Unternehmen an kulturellen, sozialen sowie sportliche Aktivitäten und kommuniziert transparent mit der Öffentlichkeit. 

Im Berichtszeitraum hat FERALPI STAHL regelmäßig über Emissionen in werksnahen Bereichen informiert und von November 2015 bis Oktober 2016 dem BUND Sachsen sämtliche Messergebnisse mitgeteilt. Die Umweltmessungen werden kontinuierlich fortgesetzt und nach Abschluss veröffentlicht. Weiterhin wird seit Mai 2016 am Tag und in der Nacht ein umfangreiches Lärmmessprogramm durchgeführt. Die fünfte repräsentative Meinungsumfrage von FERALPI STAHL unter den Einwohnern Riesas und der Umgebung ergab im Januar 2017 ein positives Image des Unternehmens und seiner Aktivitäten in Bezug auf die Umwelt. Alle zwei Jahre widmet sich zudem eine interne Mitarbeiterbefragung dem aktuellen Betriebsklima. 

Unter dem Motto „Bella Gröba – Das Familienfest" holte FERALPI STAHL am 13. August 2016 erstmalig italienische Lebensfreude in den Schlosspark nach Riesa-Gröba. 2017 wurde das Familienfest erneut mit knapp 1000 Besuchern gefeiert. Das Unternehmen unterstützt regelmäßig Jugendgruppen verschiedener sportlichen Disziplinen, seit 2011 ist Feralpi zudem der größte Sponsor der Fußballakademie, einem Schulungszentrum für den Nachwuchsfußball. Auch die Initiative „Sprungbrett", die sich für benachteiligte Kinder im Stadtteilhaus Gröba einsetzt, wird vom Unternehmen gefördert.

 

Arbeitsschutz mit System

Die beste verfügbare Technik ist die optimale Basis für gelungenen Arbeitsschutz. Diverse Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz haben im Geschäftsjahr 2015/2016 zusätzlich ganz konkrete Ansätze verfolgt. Bei einem Gesundheitstag auf dem Werksgelände hatten alle Mitarbeiter die Möglichkeit, sich über Themen des Gesundheits- und Unfallschutzes zu informieren sowie an verschiedenen praktischen Übungen und an einer Grippeschutzimpfung teilzunehmen. In Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) führte die ESF ein System zum Arbeitsschutzmanagement (AMS) zur Erlangung des Gütesiegels SmS (Sicher mit System) ein.

 

Über FERALPI STAHL

FERALPI STAHL beschäftigt aktuell in den vier Firmen am Standort Riesa, ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH, EDF Elbe-Drahtwerke Feralpi GmbH, Feralpi Stahlhandel GmbH und Feralpi-Logistik GmbH, 646 Mitarbeiter, davon 33 Auszubildende. Zur Dachmarke FERALPI STAHL zählen ebenso die beiden Firmen Feralpi Hungaria Kft. in Csepel, Ungarn sowie Feralpi-Praha S.r.o. in Kralupy, Tschechien. FERALPI STAHL gehört zu den zwölf größten Stahlproduzenten in Deutschland. Jährlich werden bis zu einer Million Tonnen Stahl aus Schrott hergestellt. Damit ist das Unternehmen ein wichtiger Teil des Recyclingkreislaufes. Der Stahl wird unter anderem zu Produkten für Betonelemente des Hoch- und Tiefbaus in Deutschland sowie Mittel- und Osteuropa weiterverarbeitet.

 

Die Nachhaltigkeitsbilanz ist im Internet unter der Rubrik Presse im Bereich Downloads abrufbar.

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Frank Jürgen Schaefer
Prokurist / Werksdirektor
T +49 (0) 3525 749-100
M +49 (0) 171 3622930
frank.schaefer@feralpi.de