Kluge Köpfe für Feralpi

20.03.2019

Ob Italienisch-Kurs oder Meisterschule: Feralpi Stahl setzt auf die regelmäßige Weiterbildung seiner Mitarbeiter.

L'acciaieria – auf Deutsch das Stahlwerk. Dort arbeitet Dr. Tim Bause seit sieben Jahren. Perfekt aussprechen kann der 44-Jährige seinen Arbeitsplatz seit drei Jahren – dank einer Weiterbildung in Italienisch, bezahlt von seinem Arbeitgeber, dem Riesaer Stahlwerk ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH. „Das Angebot, Italienisch zu lernen, liegt nahe, denn unser Mutterkonzern ist italienisch", sagt Personalleiter Kai Holzmüller. „Gerade für die Mitarbeiter im Management ist die Sprache sehr hilfreich, sind sie doch öfter auf Dienstreise in den italienischen Feralpi-Werken unterwegs."

Dr. Tim Bause ist Leiter für Energie und Medien bei Feralpi und hat durch seine Weiterbildung das Italienisch-Sprachniveau A2 erreicht. Das heißt, er kann italienische Texte lesen und verstehen, im alltäglichen Sprachgebrauch Gehörtes erfassen und sich mündlich und schriftlich verständigen. Dr. Bause ist dienstlich wie privat zwei bis dreimal jährlich in Italien. Sein Antrieb zur Teilnahme am Sprachkurs war die Verständigung mit italienischen Kollegen. Hierzu möchte er auch das nächste Sprachlevel B1 absolvieren.

Neben den Sprachkursen sitzen Führungskräfte vor allem in Seminaren zur Verbesserung ihrer Soft Skills. Diese vermeintlich „weichen" Themen hätten oft einen großen Nachhall, betont Kai Holzmüller: „Was macht den Vorgesetzten von heute aus, wie geht man auf Mitarbeiter am besten ein, wie kommunizieren und motivieren Chefs ihre Belegschaft idealerweise? Das ist wichtig in einem Betrieb, in dem viele Menschen zusammenarbeiten."

Doch Weiterbildung ist bei Feralpi Stahl kein Manager-Privileg – sie ist überall ein großes Thema. „Wir sind ein europaweit agierendes Unternehmen und müssen am Puls der Zeit bleiben, um im Wettbewerb zu bestehen", so Kai Holzmüller. Da gehört das aktuellste Wissen rund um Prozessoptimierungen und Digitalisierung des Arbeitsalltags genauso dazu wie das Know-how, um den neuesten Umwelt-Zertifikaten gerecht zu werden. „Dafür arbeiten wir mit renommierten Anbietern zusammen. Ein weiterer Fortbildungspartner ist die Industrie-und Handelskammer – bei der zum Beispiel die Meister-Ausbildung absolviert werden kann, die der Riesaer Stahlproduzent für seine Mitarbeiter finanziert.

Manchmal lässt sich das Thema Weiterbildung direkt in den Arbeitsalltag integrieren: So werden Großreparaturen genutzt, um Mitarbeiter, die selbst nicht direkt damit beschäftigt sind, weiterzubilden. „So verstehen auch Quereinsteiger, wie zum Beispiel ein Walzwerk funktioniert."

Auf eines legt der Personal-Chef besonders Wert: „Wer einen Wunsch hat, sich fortzubilden, stößt bei uns immer auf offene Ohren, nicht nur im jährlichen Mitarbeitergespräch mit dem Vorgesetzten. Weiterbildung ist eine Investition in unsere Mitarbeiter und damit in das Wichtigste was wir als Firma haben."

 

Ihr Ansprechpartner:

Kai Holzmüller

Personalleiter

T +49 (0) 3525 749-125

kai.holzmueller@feralpi.de