FERALPI STAHL nutzt Werksstillstand für umfassende Reparaturen

Riesa, 23. Januar 2018. Alljährlich nutzt FERALPI STAHL die traditionell weniger ausgelasteten Wintermonate für wichtige Reparaturarbeiten an den Anlagen. Vom 18. Dezember 2017 bis 19. Januar 2018 stand die Produktion im Stahlwerk still, im Zeitraum vom 22. Dezember 2017 bis 15. Januar 2018 fuhr auch das Walzwerk seine Produktion herunter.

Erneuerungen im Riesaer Stahlwerk gab es beispielsweise am E-Ofen, der einen neuen Krümmer mit Schiebemuffe sowie aufgearbeitete Elektrodenarme montiert bekam. Im Bereich des E-Ofen-Abstichs konnten das Pfannenwagengleis fertig saniert und eine neue Hitzeschutzwand gebaut werden. Zudem erhielt der E-Ofen einen Kohlesilo für die geregelte Kohleeinblasung.

Am Pfannenofen konnte die Wandsanierung der Box für Weiße Schlacke fertiggestellt werden. Für einen neuen Kabelkanal wurden die Betonelemente montiert sowie die Betonkonstruktion am Pfannenfeuer 2 saniert. 

Die Stranggießanlage erhielt ein neues Drehturm-Oberteil, während die Fundamente der Rollgänge und des Schrägaufzugs saniert wurden. Darüber hinaus erhielten die Rollgänge und der Schrägaufzug neue Stahlunterkonstruktionen, ein neuer Brückenkran (Nr. 24) erweitert die Anlage.

In der Schrotthalle wurde der Bereich der Schrottfähren neu gestaltet, auch Tor 6 und Tor 7 (Schrottgrube 1) erhielten Flächensanierungen. Zusätzlich erfolgten an der Schrottkranbahn ein Kranschienenwechsel und eine Spurkorrektur.

Im Walzwerk wurde die Ausmauerung im Hubherdofen erneuert, die Gerüstrahmen  von Gerüst 1 und Gerüst 3 wurden ausgetauscht und der neue CS-Block installiert. Letzterer gehört zum zweiten Bauabschnitt, um die  Walzgeschwindigkeit der Drahtstraße zu erhöhen.

Alle Reparaturmaßnahmen konnten wie geplant umgesetzt werden und dienen der Instandhaltung und Optimierung des Anlagebestandes. Werksdirektor Frank Jürgen Schaefer stellt fest: „Die umfassenden Reparaturen veranlassen wir jährlich, um sowohl der Sicherheit unserer Mitarbeiter als auch nachhaltigem Umweltschutz mit reduzierten Emissionen durch modernste Anlagen gerecht zu werden. Zusätzlich sind die Maßnahmen ein wichtiger Schritt, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben und beste Qualität in angemessener Zeit zu liefern.“

Ansprechpartner für weitere Informationen:


Dipl.-Ing. Frank Jürgen Schaefer
Prokurist / Werksdirektor
T +49 (0) 3525 749-100
M +49 (0) 171 3622930
E-Mail: frank.schaefer@feralpi.de