Maßnahmen für die Umwelt.

Nachhaltige Stahlproduktion.

Der Umweltschutz und die Energieeffizienz sind eine unserer größten Investitionspunkte. Für unsere Maßnahmen nutzen wir die leistungsfähigsten Technologien. Unseren wichtigsten Rohstoff gewinnen wir durch die Aufbereitung von Stahlschrott. Damit sind wir eine bedeutende Säule im Recycling-Prozess. Genauso selbstverständlich ist für uns die Weiternutzung anfallender Produktionsreste.

Beispielsweise werden Kühlwässer im Kreislauf gefahren. Die Abwärme des Stahlwerks dient zur Beheizung unserer Produktionsstrecken. Die Schlacken der Eisen- und Stahlproduktion spielen im Straßenbau eine wichtige Rolle.

 

Unsere Umweltschutz- und Enegieeffizienzmaßnahmen gliedern sich in vier Hauptbereiche:

  • die Staubminimierung,
  • den Lärmschutz,
  • die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und
  • die Steigerung der Energieeffizienz.

 

Staubminimierung - Reduktion um 90 %.

Zur Minimierung der anfallenden Emissionen installierten wir 2006 die zweite Entstaubungs-
anlage. Mit beiden Technologien reinigen wir einen Gesamtabgasvolumenstrom von bis zu 1.250.000 Nm³/h. Dadurch reduzierten wir die bisherigen Staubemissionen um 90 %.

Die Entstaubungsanlagen verfügen über zwei Aktivkoks-Injektionsanlagen, mit denen kritische Substanzen fast komplett herausgefiltert werden können. Für Elektrostahlwerke ist es die beste und innovativste Technik. Durch die installierten Filteranlagen werden diffuse Emissionen wirksam unterbunden.

Im Jahr 2008 wurde das Schlacke-Management umgestellt und der Betrieb des Fallwerks verändert. Die weiße Schlacke kann in der regulären Stahlproduktion nahezu vollständig wiederverwendet werden. So sparen wir Frischkalk und Energie. Es fallen weniger Abfälle an.

Zudem läuft seit Juli 2016 die Umsetzung eines 2-stufigen Minderungskonzeptes im Fallwerk. In der bereits abgeschlossenen ersten Stufe wurden neue Boxen für das Handling mit den unterschiedlichen Stahlwerksabfällen errichtet, welche an eine Entstaubungsanlage angeschlossen sind. In der zweiten Stufe wird eine Aufbereitungshalle für E-Ofen-Schlacke errichtet, sodass auch dieser Prozess, welcher bisher im Freien stattfand, nach innen verlegt wird.

 

Lärmschutz - Geräusche vermeiden, Wege verkürzen

Zwischen den Jahren 2006 und 2008 haben wir zugleich Lärmschutzwände sowie ein Schrottband errichtet. Einerseits verringern diese Maßnahmen den Geräuschpegel der Produktionsanlagen. Andererseits wurden die Fahrtwege des Schrotttransports verkürzt.

Des Weiteren wurde am Schrottlager 4/5 im Jahr 2016 eine Lärmschutzwand mit 130 Meter Länge und 12 Meter Höhe errichtet.

 

Verbesserung der Arbeitsbedingungen - Zu- und Abluftkonzept

Unsere Umweltschutz-Maßnahmen werden wir auch in Zukunft ausbauen. Momentan planen wir eine Veränderung der Zu- und Abluftführung der Produktionshalle, um unsere Staub- und Geräusch- Emissionen auf ein Minimum zu senken. In diese Planungen beziehen wir auch die Arbeitsbedingungen bei Feralpi Stahl mit ein.

 

Steigerung der Energieeffizienz - Dampferzeugung

Mit der Abwärmenutzung des Rauchgases vom E-Ofen gewinnen wir heute Dampf, welcher zum Teil werkseigen verstromt, zum anderen Teil extern weitergeleitet wird.

Aktuelle Informationen zu unseren Umwelt- und Energieeffizienzmaßnahmen erfahren Sie in der Umwelterklärung 2017.

Zentrale Umweltschutz- und Energieeffizienz-maßnahmen:

  • Staubminimierung
  • Lärmschutz
  • Steigerung der Energieeffizienz

 

Kontakt Umweltmanagement

Mathias Schreiber
Umweltmanagement-beauftragter

ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH
Tel.: +49 3525 749-203
Fax: +49 3525 749-142
E-Mail: Mathias Schreiber 

 

Kontakt Energiemanagement

Dr. Tim Bause
Energiemanagement-beauftragter

ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH
Tel.: +49 3525 749-2488
Fax: +49 3525 749-172
E-Mail: Tim Bause